Samstags, 15:30, Shutdown – Der Fußball ist der Spiegel der Gesellschaft

Der Fußball sei ein Spiegel der Gesellschaft, hieß es, als es noch um Pöbeleien auf den Rängen ging. Nie war dies klarer als in der Krise. Aber es gibt auch Unterschiede.

Der Fußball gilt als Spiegel der Gesellschaft. Nirgends wird das derzeit klarer als beim Blick auf die Tabelle. Sie steht. Nichts geht mehr. Zwischendurch schaut man mal nach. Aber nein. Die Bayern noch immer oben, mit vier Punkten. „Wer die wahre Bedeutung von etwas erfassen will, muss dafür sorgen, dass dieses Etwas fehlt“, schrieb Wolfram Eilenberger in seiner Fußballphilosophie. Zumindest am oberen Ende steht auch die Abschlusstabelle fast so lange, wie die letzte Großkrise des Kapitalismus her ist. Diesbezüglich wird nun von einem langen Aufschwung seit 2012 geschrieben, der nun abgebrochen sei. Besteht die Möglichkeit oder Hoffnung, dass auch die Dauermeisterschaft des FCB vorbei ist? Geht es aber überhaupt weiter mit der Bundesliga und der Gesellschaft?

Die Sportseiten im Internet wirken zunehmend so trostlos wie das Gaststättengewerbe. Jetzt wo es keine Breaking Sport-News mehr gibt, erwischt man sich dabei, wie man auf der Suche nach Lesenswertem unten bei den Bikini Girls anlangt, die als Surferinnen vermarktet werden. Soziologen fragen sich gerade, was Millionen von Arbeitnehmern den Tag über machen, wenn ihnen die Krise nun auch den Spaß genommen hat, sich von Sportseite zu Sportseite im Internet zu hangeln, die Wettquoten zu recherchieren oder gleich das Sportstudio zu schauen, um in der Pause etwas zu besprechen zu haben. Denn da findet sich ja nichts mehr. Keine Spekulation über den Transfermarkt. Kein Wer-fliegt-als-Nächstes-Ratespiel. Mittlerweile gilt als berichtenswert, dass Ronaldo irgendwann mal einen Trikottausch verweigert hat.

Die Krise hat die Verlässlichkeit auch in der Lebenswelt des Fußballs verabschiedet. Bisher war es doch so, dass man wenigstens dort seine Ruhe vor der gesellschaftlichen „Beschleunigung“ hatte. Jetzt ist er zwar auch entschleunigt, aber nur in der Form des Komas. Nirgends ist perfekter das Drehbuch von Täglich grüßt das Murmeltier zweitinszeniert worden, zumindest was das Reden über Fußball angeht. Wir warten allwöchentlich gespannt darauf, dass jemand sagt, „Das war doch Abseits!“, „Er hätte es sehen müssen?“ oder „Für alle, die mal gespielt haben, ist das niemals Hand!“. Die größte Erfindung des Fernsehens ist sicherlich die Liveübertragung davon, wie eine Gruppe von Menschen vor Fernsehern sitzend Fußball schaut und die meiste Zeit über anderes redet als das. Neu ist es gleichwohl nicht. Auch das Kino konnte sich ursprünglich nur etablieren, weil es Leute beim Alltäglichen zeigte. Eine Frühform von Reality-TV.

Den gesellschaftlichen Diskurs verbindet mit dem Fußball, dass man zur Beteiligung daran regelmäßig nicht mehr besitzen muss als die Überzeugung, etwas zu sagen zu haben und dabei die eigenen Farben zu vertreten. Ein Indikator für die Krise ist, dass es nun gar in politischen Talkshows kaum noch um den Polit-Boulevard oder die Selbstdarstellung der Moderatoren geht, sondern Ernsthaftes. Das ist schon bemerkenswert genug. Aber dann begegnet einem dasselbe sonntags um 11 Uhr und im Fußballdiskurs generell. Zumindest war es zu Anfang der Krise so, die ausgerechnet mit der 1000. Sendung des Doppelpass kollidierte. Nach und nach hat man wohl geahnt, dass man die Wichtigkeit der vermeintlichen Nebensache nicht mehr seriös aufrechterhalten kann. Die Ernsthaftigkeit zog auch hier ein.

Man versuchte es zuerst mit demselben heuchlerischen Bekenntnis zur Läuterung, die schon in der politischen Dublette niemanden überzeugt. Plötzlich war allen schon immer klar, dass der Fußball von der Hand in den Mund gelebt hat und kein seriöses Geschäftsmodell darstellt. Seitdem auch den Spitzenvereinen die Dramatik klar geworden ist, heißt es, es müsse mehr Rationalität in die Liga gepumpt und aufgehört werden, „immer nur finanziell zu ticken“ (Karl-Heinz Rummenigge, taz, 1. April). Aki Watzke sagte am gleichen Ort: „Mit Ich-AGs können wir die schwerwiegenden Probleme nicht lösen.“ Ein Aprilscherz war es wohl nicht, denn die taz hatte schon auf der Titelseite verkündet, Markus Söder habe angeordnet, über jedem Krankenhausbett in Bayern ein Kreuz aufzuhängen. Die Taktik ist bekannt: Auf die Beichte und das Versprechen von Veränderung folgt die globale Solidaritätsbekundung, die kurz zuvor noch verweigert worden ist, hinter deren Mantel dann die Schäfchen ins Trockene geholt werden, woraufhin alles beim Alten bleibt. Die Systemrelevanten werden es erfahren, sobald sie nach der Krise die Ernte der Solidarität einholen wollen.

Ökobewusste behaupten denselben Mangel an Seriosität freilich von der gesamten modernen Wirtschaft in den Worten, die langfristen Kosten würden dort bloß „externalisiert.“ Da geht es dem Fußball freilich besser, denn dessen Konsum erlischt genauso im Augenblick wie das Zischen der Bierflasche auf dem Sofa. Bloß die Fahrt zum Stadion trübt das Bild. Sogar das Produkt auf dem Feld, das Spiel, ist nicht reproduzierbar oder in Massenproduktion denkbar. Man kann ein Tor nur einmal in exakt dem Augenblick schießen, weshalb einzig dessen Aufzeichnung unendlich häufig kopiert werden kann, nicht aber das Geschehen selbst. Im Unterschied zu anderen Arbeitnehmern haben Fußballer das Privileg, nicht von Automation betroffen zu sein. Sie werden auch diese Krise gut überstehen.

Es wird viel zu selten gewürdigt, dass wenig schwieriger ist als seriöser und authentischer Fußball-Talk. Schließlich prägte hierfür Karl Valentin den Satz, dass alles schon gesagt sei, nur noch nicht von allen. Dennoch muss jeder Beteiligte, sei es der Fan oder der Reporter, jede Woche sich selbst und anderen versichern, dass dies nicht so ist. Das erinnert erneut an die Politik. Selten schert mal einer aus. „Fußball ist nicht interpretationsbedürftig, er steht allein, er braucht keine Sekundärliteratur und Verständnishilfen“, verkündete der Dauerinterpret Marcel Reif im Vorwort zu einer solchen Sekundärliteratur. Plötzlich gilt Valentins Satz nicht mehr.

Wer begeistert Pressekonferenzen schaut, der weiß, dass auch die Top-Trainer dadurch herausstechen, dass sie das Immergleiche auf ihre je eigene Art so verkaufen, als stecke immer wieder aufs Neue Tiefsinniges dahinter. Klopp macht es öffentlich bübisch-neckisch ohne Drumherumreden und mit Selbstironie, soweit er nicht auf 180 ist. Bierernst, könnte man sagen, wobei mal die Betonung auf Bier und mal auf Ernst liegt. Der Spagat gelingt nur wenigen. Tuchel bannt durch das Funkeln seiner Augen und die präzise Metaphorik. Er unterstreicht sie noch dadurch, dass es immer so wirkt, als winke er mit dem Ohr, um der Aufmerksamkeit des Gegenübers die nötige „Schärfe“ zu sichern. Heynckes ist die herzlichere und abgeklärtere Variante von Tuchel. Von Flick hieß es nun angesichts der Vertragsunterzeichnung, er erinnere seine Chefs an Heynckes. Vielleicht ist er aber auch die introvertiertere Variante von Kloppo.

Obwohl man wieder meinen könnte, es ginge um Politik, beendete Stephan Geiger seine „Philosophiegeschichte des Fußballs“ mit dem Satz: „Manche Fragen sind nicht dazu da, um beantwortet, sondern um gestellt zu werden.“ Journalisten erdulden dies mit bewundernswerter Ausdauer. Damit sind wir bei Lucien Favre, der keineswegs weniger genial ist. Denn sein konstantes Verweigern von Antworten mit dem Hinweis, sie bräuchten „viel, viel, sehr viel Zeit“ und liege „im Detail“, versprüht eine Esoterik, die zum Selbstdenken einlädt, aber dennoch für Autorität sorgt. Klar ist, dass er dann Spieler braucht, die dazu auch fähig sind. Pep bei Bayern war die spanische Version von Favre, bloß mit anderem Akzent und spanischem Temperament statt französischer Lässigkeit. Obwohl ihn niemand verstanden hat, hat niemand Zweifel daran gehegt, dass er etwas gesagt hat. Das Privileg hatten vor Zeiten Theologen und Priester, als sie noch Latein sprachen.

Von den Profis hieß es vor der partiellen Wiederaufnahme des Trainingsbetriebs, sie würden durch vernetztes Zocken an der Playstation das Outdoor-Training ersetzen. Wäre da nicht ein Ausstiegsszenario aus dem Shutdown, die Bundesliga virtuell zu Ende zu spielen? Gerade wird ja auch vernetztes Arbeiten im Homeoffice aus der Not heraus gepusht und als Zukunftsmodell gepriesen. Das hätte sicherlich mehr Charme als Geisterspiele. Vielleicht könnte man Fanclubs live die Atmosphäre im Wohnzimmer erzeugen lassen. In der Arbeitswelt heißt es, die Chefs sollten den Arbeitnehmern mehr Eigenverantwortung zutrauen und auf deren Observation verzichten. Im Fußball hätte die Home-Arena den umgekehrten Vorteil, dass die Spieler den Trainer überhaupt wahrnähmen.

Spieler des Drittligisten Waldhof Mannheim hatten die Idee bereits. Noch hinkt die DFL allerdings hinterher. Sie organisierte zwar die „Bundesliga Home Challenge“, in der Spieler der 1. und 2. Liga virtuell gegeneinander antraten. Ein derartiger Austrag der Meisterschaft ist aber bisher nicht im Gespräch, obwohl sky die „Challenge“ bereits im livestream übertragen hat.

Folgt man dem argentinisch-kanadischen Philosophen Mario Bunge, dann unterscheidet sich der Fußball zumindest auf sportlicher Ebene fundamental von der Gesellschaft darin, meritokratisch zu sein. Es gibt zwar Pseudo-Wissenschaftler, Pseudo-Politiker und Pseudo-Manager, aber keine Pseudofußballer. Ob man eine Flanke schlagen oder verteidigen, einen Abwehrspieler ausspielen oder einen Stürmer abschirmen und ablaufen kann, ist nicht zu fingieren. Im Fußball, wie auch im Sport generell, gibt es keine Zeugnisse, mit denen man Exzellenz vortäuschen könnte. Hier gilt Preißlers Gesetz: „Entscheidend is‘ auf’m Platz.“ Die gegenwärtige Wissenschaftslandschaft macht sich weltweit dadurch lächerlich, dass jede Universität von sich behauptet, zur internationalen Spitzenforschung zu gehören. In der Wirtschaft wissen Angestellte der unteren Ebenen dem Anthropologen David Graeber zufolge oft zwar nicht, was ihr Manager macht und wozu er da ist, aber er gilt als Studierter und damit als berechtigt, mehr zu verdienen.

Demgegenüber werden von der Kreisliga bis zur Champions League die Kicker in aller Regel ihrem Leistungsvermögen entsprechend eingereiht und auch bezahlt, da die Anforderungen an Passion, Konzentration, Technik, Taktik und letztlich Schnelligkeit konstant zunehmen. Wer nicht mithalten kann, fällt auf und wird aussortiert. Da hilft langfristig auch kein Empfehlungsschreiben.

Die gesellschaftliche Ungleichheit ist im Fußball und dem Rest der Gesellschaft wiederum gleich. Freddie Röckenhaus enthüllte in der Süddeutschen Zeitung, dass die 850 Angestellten der Borussia aus Dortmund zusammen ungefähr 20 Millionen Euro kosten, also das Gehalt von zwei Top-Stars wert sind. Wird die Bundesliga vielleicht doch nicht darum herumkommen, auf Kurzarbeit umzustellen, um das eigene Überleben zu sichern? Wäre das moralisch und gesellschaftspolitisch vertretbar? Sicherlich, denn Konzernen mit Milliardengewinnen wird dies ja auch zugestanden, warum dann nicht Clubs mit Schulden in Millionenhöhe? Kurzarbeit hätte auch eine komische Pointe. Schließlich ist bekannt, dass Fußballer im Vergleich zu anderen Sportarten wenig trainieren, früher ohnehin so gut wie gar nicht. Von Wayne Rooney hieß es in der Welt mal, er sehe beim Trikottausch eher so aus wie ein britischer Hooligan als ein Spitzensportler. Aber seit die senilen Adilettenmachos durch die hippen Laptoptrainer ersetzt worden sind, hat sich das ja etwas geändert.

Der FC Schalke hat sie für einen Teil der Mitarbeiter bereits beantragt, nicht aber für die Profis. Das dürfte auch daran liegen, dass die Beitragsbemessungsgrenze bei 6900 Euro liegt. Die Kurzarbeit wurde von den Schalkern damit legitimiert, der Gehaltsverzicht der Profis erlaube die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes der „normalen“ Angestellten auf 100% des Nettogehalts. Ein Geschmäckle bleibt hier wie auch in anderen Bereichen des großen Geldes. Der analoge Fall ohne Gehaltsverzicht führte in England zur moralischen Empörung. Ist es falsch zu denken, der Staat quersubventioniere so die üppigen Gehälter der Profis, wenn auch vielleicht solidarisch leicht geminderte?

Die Krise in beiden Sphären legt auch offen, wo die echten sozialen Gemeinschaften sind. Im Fußball zeigt sich schnell, dass dies die Angestellten der Vereine, ein kleiner Teil der aktiven Mitglieder und die Verbände sind. Also die Orte, wo wirklich miteinander interagiert wird, Aufgaben übernommen, Probleme gelöst werden müssen und man wirklich gemeinsame Interessen hat. Demgegenüber lebt die Lebensform des Fanseins von der Imagination, dass man sich zu „seinem Verein“ zugehörig fühlt, obwohl man dort allenfalls mal ein Ticket oder einen Schal kauft. Niemand würde aber glauben, ein Teil von Amazon zu sein. Das geht so weit, dass echte Fans davon überzeugt sind, gar mitgespielt zu haben. Im Fanbus oder Fanzug heißt es dann nicht, die Mannschaft hätte ihre Chancen nutzen oder besser verteidigen müssen, sondern „wir“.

In der Krise können Vereine von jenen imaginierten Gemeinschaften und damit verbundenen Sentimentalitäten zehren, indem sie der Kundschaft im Namen der Solidarität ausrichten, man habe schon nichts dagegen, Tickets für ausgefallene Spiele nicht erstatten zu müssen. Beziehen sich die Solidaritätseinforderungen und -bekundungen nicht auf die enge Gemeinschaft der Angestellten, haben sie immer etwas Heuchlerisches. Denn vermutlich wird kaum ein Verein einem durch Corona in Not geratenen Fan die Rechnung aus dem Onlinefanshop oder den Preis der Dauerkarte erlassen. Das liegt schlicht nicht im Vereinsinteresse.

Die weitaus relevantere Analogie zur Fan- oder Fußballgemeinschaft ist die Fiktion der Nation. Gustav Seibt schreibt in der Süddeutschen Zeitung zum derzeitigen Gemeinschaftserlebnis: „Im Moment der Not zeigt sich der Gefühlsformalismus des Nationalen als Singegemeinschaft, als Gefangenenchor. Tutto andrà bene: ‚Alles wird gut.‘“ Die Klaviatur des Gefühlsformalismus wird alsbald wieder gespielt werden, wenn es darum gehen wird, den Gürtel erneut enger zu schnallen, um nach der Wirtschaftskrise in der Konkurrenz mit anderen Nationen bestehen zu können, nicht bei der Weltmeisterschaft, sondern auf dem Weltmarkt. Jede Krise bietet auch Chancen.

Christian Lindner, BVB-Mitglied und Vorsitzender der FDP, nahm denn auch gleich auf Einladung von Stefan Effenberg die Gelegenheit wahr, die Notwendigkeit zukünftiger Steuersenkungen in der neuen politischen Talkshow auf sport1 kundzutun, um „unseren“ Wohlstand zu sichern. Der Journalist Thomas Helmer äußerte spontan, schon bevor Lindner Effenberg antwortete: „Gute Idee.“ Experten unter sich. Diejenigen, die sich noch „Linke“ nennen, sehen hier vielleicht den politischen Konsens reproduziert. Leider wurde nicht diskutiert, ob jene Steuersenkungen auch die Gehaltseinbußen der Profis oder wenigstens Wettbewerbsnachteile der Bundesliga ausgleichen sollen.

Der DFL-Chef durfte dann noch das Lied anstimmen, dass die Menschen sich den Fußball als Ablenkung vom „Virus im Kopf“ zurückwünschten. Das stimmt. Damit war dann nur unter der Hand von der wirklichen Interessenlage im Namen des Gemeinwohls keine Rede mehr. Wenn es ans Eingemachte geht, obsiegt im Fußball wie in der Gesellschaft die Ideologie. Denn der Tag der Abrechnung kommt nicht nur in der christlichen Mystik immer irgendwann, sondern auch in der bürgerlichen Gesellschaft. Dort gewinnen die einen und verlieren die anderen oder steigen gar ab.

Daniel Plenge (07.04.2020)

Nach der Fertigstellung des Textes veröffentlichte der FC Schalke 04 eine Information für Ticketinhaber, in der den Fans die Option zur Rückerstattung überhaupt gar nicht erst ermöglicht wird. Solidarität in eine Richtung ist Pflicht. Sport1 kommentierte dies wenig wohlwollend.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s